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Das Heimchen - Steckbrief


Steckbrief

Name: Heimchen
Weitere Namen: Grille
Lateinischer Name: Acheta domesticus
Klasse: Insekten
Größe: 1,5 - 2,0cm
Gewicht: ?
Alter: ?
Aussehen: gelb-brauner Panzer
Geschlechtsdimorphismus: Nein
Ernährungstyp: Allesfresser (omnivor)
Nahrung: Aas, kleine Insekten, pflanzliches Material
Verbreitung: weltweit
ursprüngliche Herkunft: Afrika
Schlaf-Wach-Rhythmus: nachtaktiv
Lebensraum: unspezifisch
natürliche Feinde: Ameise, Fledermaus, Frosch, Spinne, Vögel, Wespen
Geschlechtsreife: ?
Paarungszeit: ganzjährig möglich
Eiablage: 1000 - 2500 Eier
Sozialverhalten: Einzelgänger
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über das Heimchen

  • Das Heimchen oder Acheta domesticus beschreibt eine Insektenart innerhalb der Langfühlerschrecken, die zu den Echten Grillen zählen.
  • Es ist vor allem als Futterinsekt bekannt, das in der Terraristik eingesetzt wird. So dient es als wichtige Nahrungsquelle für unterschiedliche Reptilien, die als Haustiere gehalten werden.
  • In Gefangenschaft sind Heimchen sehr leicht zu züchten und stellen an die Fütterung keine besonderen Ansprüche.
  • Heimchen sind in freier Wildbahn in Nordafrika und im südlichen Asien beheimatet, durch Einbürgerung heute jedoch auch in Europa und in Nordamerika anzutreffen, wobei sie in kälteren Regionen ausschließlich in geschützten Gebäuden überleben können. So finden sich Heimchen in Mitteleuropa oft in Gewächshäusern, Schächten und Kellerräumen mit hoher Luftfeuchtigkeit.
  • Der lateinische Name des Heimchens bedeutet übersetzt etwa „der häusliche Sänger“ und bezieht sich auf das melodische und langanhaltende Zirpen der Männchen, das in der Nacht zu hören ist und aus bis zu drei Tönen pro Sekunde gebildet wird.
  • Heimchen erreichen Körperlängen von maximal zwei Zentimetern und zeigen zwei aus dem Hinterleib ragende Cerci. Die Weibchen besitzen zusätzlich eine nadelförmige Legeröhre, die etwa fünfzehn Millimeter lang ist.
  • Der schlanke Körper des Heimchens ist gelblich braun bis gelb gefärbt und zeigt an Kopf und Halsschild eine dunkle Musterung.
  • Durch die voll entwickelten Flügel sind Heimchen flugfähige Insekten.
  • Die nachtaktiven Heimchen sind sehr lichtscheu und verstecken sich daher tagsüber an dunklen Orten.
  • Sie ernähren sich als Allerfresser von pflanzlicher und tierischer Kost. Daher sind Heimchen gute Verwerter von Abfällen, Aas und Lebensmittelresten.
  • Durch das kräftige Zirpen ziehen die Männchen paarungsbereite Weibchen an.
  • Wenige Tage nach der Paarung legt das Weibchen gut versteckt in Ritzen und Spalten ihre Eier ab, wobei der Umfang des Geleges von der Nahrung anhängt. Nimmt das Muttertier zuvor vorwiegend tierische Kost zu sich, legt es deutlich mehr Eier als nach dem Verzehr pflanzlicher Nahrung.
  • Nach wenigen Wochen bis Monaten schlüpfen die winzigen Larven, die sich nach spätestens 120 Tagen zur Imago entwickelt haben.

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