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Das Huhn - Steckbrief


Steckbrief

Name: Huhn
Weitere Namen: Haushuhn
Lateinischer Name: Gallus gallus domesticus
Klasse: Vögel
Größe: 30 - 40cm
Gewicht: 2 - 5kg
Alter: 4 - 8 Jahre
Aussehen: weiß, braun, schwarz
Geschlechtsdimorphismus: Ja
Ernährungstyp: Allesfresser (omnivor)
Nahrung: Gras, Körner, Insekten, Schnecken, Würmer
Verbreitung: weltweit
ursprüngliche Herkunft: Südostasien
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: Wälder und Wiesen
natürliche Feinde: Fuchs, Greifvögel, Krähen, Marder, Wildkatzen
Geschlechtsreife: nach 6 Monaten
Paarungszeit: ganzjährig
Brutzeit: 3 Monate
Gelegegröße: 3 - 6 Eier
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über das Huhn

  • In der Biologie haben männliche- (Hahn), weibliche- (Henne) und junge Hühner (Küken) eigene Namen. Hennen mit Jungtieren heißen Glucken.
  • Haushühner können pro Jahr bis zu 300 Eier legen. Diese Zahl wird aber nur erreicht, wenn jeden Tag das gelegte Ei entfernt wird. Ansonsten beginnen Hühner mit dem Brüten und legen während dieser Zeit keine weitere Eier.
  • Das Haushuhn stammt vom Bankivahuhn ab, einer Wildform aus Birma und Indonesien. Die ersten Hühner wurden vor mehr als 6000 Jahren in China gehalten.
  • Die auffälligen, ruckartigen Kopfbewegungen des Huhns dienen dem Sehen. Weil Hühner ihre Augen kaum bewegen können, muss ständig die Position des Kopfes verändert werden.
  • Hähne krähen in den Morgenstunden. Dieses Verhalten dient der Reviermarkierung und als Imponiergehabe.
  • Innerhalb von Hühnergruppen existieren feste Rangordnungen. Auf diese Weise sollen Konflikte, etwa bei der Nahrungsaufnahme, verhindert werden. An der Spitze jeder Hühnergruppe steht in der Regel ein erwachsener Hahn.
  • Hühner gelten als neugierige und intelligente Tiere. Ihre Artgenossen erkennen sie zuverlässig am Gesicht.
  • Hähne tragen auf dem Kopf einen roten Hahnenkamm. Der Hahnenkamm signalisiert den Hennen Stärke und Potenz.
  • Um Parasiten von der Haut loszuwerden, suhlen Hühner sich gerne in Staub.
  • Ob ein Huhn weiße oder braune Eier legt, ist genetisch vorbestimmt und hat nichts mit der Farbe der Federn zu tun. Im übrigen schmecken beide Eierfarben identisch.

Video: Das Huhn - Schulfilm Biologie (April 2020).