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Das Wallaby - Steckbrief


Steckbrief

Name: Wallaby
Weitere Namen: /
Lateinischer Name: Notamacropus
Klasse: Säugetiere
Größe: 60 - 80 cm
Gewicht: je nach Art bis zu 20 kg
Alter: 8 - 15 Jahre
Aussehen: braun oder grau gefärbt
Geschlechtsdimorphismus: Ja
Ernährungstyp: Pflanzenfresser (herbivor)
Nahrung: Blätter, Gräser, Farne, Kräuter, Knospen und Rinde
Verbreitung: Australien, Neuguinea
ursprüngliche Herkunft: Australien
Schlaf-Wach-Rhythmus: tag- oder nachtaktiv
Lebensraum: Buschlandschaften, Wälder
natürliche Feinde: Dingo, Fuchs, Hauskatze
Geschlechtsreife: Weibchen: ca. mit 14 Monaten, Männchen: ca. mit 20 Monaten
Paarungszeit: artabhängig
Tragzeit: 28 - 35 Tage
Wurfgröße: 1 Jungtier
Sozialverhalten: Einzelgänger oder Gruppenverbände
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über das Wallaby

  • Die Wallabys beschreiben eine Untergattung innerhalb der Kängurus, die als Macrobus bezeichnet wird und insgesamt acht Arten umfasst.
  • Das Wallaby ist ein Bewohner der Küstenregionen im Norden, Osten und Süden Australiens. Das Flinkwallaby ist neben Australien auch auf Neuguinea beheimatet. Eine kleine Population von Wallabys, die etwa 150 Tiere umfasst, hat sich im Forêt de Rambouillet in Frankreich etabliert. Sie entwickelte sich aus einigen Wallabys, die in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts aus einem Zoo entkamen.
  • Wallabys besiedeln in ihrer Heimat Australien trockene Landschaften mit Busch- oder Baumwuchs.
  • Je nach Art ist das Wallaby ein Einzelgänger oder ein geselliges Tier, das in größeren Gruppenverbänden lebt. Es existieren sowohl nacht- als auch tagaktive Arten.
  • Wallabys sind kleine Kängurus, die Kopfrumpflängen von maximal achtzig Zentimetern erreichen und ein Gewicht von bis zu zwanzig Kilogramm auf die Waage bringen, wobei zwischen den einzelnen Arten große Unterschiede bestehen.
  • Das Wallaby besitzt ein braunes oder graues Fell, das bei einigen Arten Musterungen oder Streifen an Rücken und Gesicht zeigt.
  • Der Körperbau entspricht jenem aller Kängurus und fällt vor allem durch die kräftigen und langen Hinterbeine, deutlich kleineren Vorderbeine und den muskulösen und sehr langen Schwanz auf.
  • Wallabys sind Pflanzenfresser, die sich je nach Verbreitungsgebiet von verschiedenen Farnen, Gräsern und Kräutern sowie von Knospen und Rinde ernähren. Um den Flüssigkeitsbedarf in Trockenzeiten auszugleichen, kauen Wallaby Wurzeln, in denen Wasser gespeichert ist.
  • Die Tragzeit des Wallabys beträgt durchschnittlich 35 Tage.
  • Wie andere Kängurus bringen auch weibliche Wallabys nur etwa zwei Zentimeter große und unterentwickelte Jungtiere zur Welt, die unmittelbar nach der Geburt instinktiv in den Beutel der Mutter kriechen und sich dort an einer Zitze festsaugen.
  • Die Jungen wachsen im Beutel heran und verlassen diesen erst nach einigen Monaten, wenn sie voll entwickelt sind. Auch dann werden sie noch einige Monate weiter gesäugt.
  • Weibliche Wallabys paaren sich bereits kurze Zeit nach der Geburt eines Jungtieres erneut. Der Embryo wächst jedoch erst dann, wenn das ältere Jungtier den Beutel der Mutter bereits verlassen hat. Dieses Phänomen wird in der Biologie als verzögerte Geburt bezeichnet und sichert vermutlich den Fortbestand der Art in den kargen und trockenen Gegenden Australiens, denn bei Verlust eines Jungtiers wird innerhalb eines Monats ein weiteres geboren.


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