Im Detail

Der Biber - Steckbrief


Steckbrief

Name: Biber
Lateinischer Name: Castoridae
Klasse: Säugetiere
Größe: ca. 1m
Gewicht: ca. 20kg
Alter: 6 - 10 Jahre
Aussehen: dunkelbraun
Geschlechtsdimorphismus: Ja
Ernährungstyp: Pflanzenfresser (herbivor)
Nahrung: Blätter, weiches Holz
Verbreitung: Europa, Nordamerika, Asien
ursprüngliche Herkunft: Europa/Asien (Europäischer Biber), Nordamerika (Kanadischer Biber)
Schlaf-Wach-Rhythmus: dämmerungs- und nachtaktiv
Lebensraum: Fließ- und Stehgewässer
natürliche Feinde: Raubvögel
Geschlechtsreife: mit ca. 3 Jahren
Paarungszeit: Februar - April
Tragzeit: 100 - 105 Tage
Wurfgröße: 3 - 5 Jungtiere
Sozialverhalten: Familienverband
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über den Biber

  • Es gibt nur zwei verschiedene Biberarten: den Europäischen Biber (in Europa und Asien heimisch) und den Kanadischen Biber (in Nordamerika verbreitet). Beide Arten können sich untereinander nicht paaren.
  • Der Biber steht unter Artenschutz. Es ist strikt verboten Biber zu fangen oder zu jagen.
  • Im 19. Jahrhundert galt der Biber fast als ausgestorben. Wegen seines Fleischs und Fells wurde er intensiv gejagt. Durch umfassende Wiederansiedlungsprogramme konnte sich die Population des Bibers allerdings wieder erholen
  • Haben Biber einmal einen Partner gefunden, bleiben sie ein Leben lang zusammen.
  • In der Nähe von Ackerflächen ist der Biber ein nicht gern gesehener Gast, denn er sorgt durch seine Bauten für die Überflutung von Feldern.
  • Das Fell des Bibers besteht aus zwei Schichten: Die obere Schicht hält das Wasser ab und schützt den Biber vor Nässe. Das untere Fell ist besonders dicht und hält die Wärme nah am Körper.
  • Biber legen in Ufernähe umfangreiche Holzburgen an, die von ihnen als Wohnbau genutzt werden. Der Eingang befindet sich unter Wasser und ist so für andere Tiere nicht zugänglich. Zwar hat ein ausgewachsener Biber praktisch kaum Fressfeinde, dennoch wären seine Jungen am Ufer leichte Beute für Raubvögel.
  • Im Darm des Bibers leben spezielle Bakterien, die einen Großteil des gefressenen Pflanzenmaterials abbauen und so für den Biber verwertbar machen.