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Die Zecke - Steckbrief


Steckbrief

Name: Zecke
Lateinischer Name: Ixodida
Klasse: Spinnentiere
Größe: 1 - 10mm
Gewicht: ?
Alter: 1 - 5 Jahre
Aussehen: schwarz, braun, rot
Geschlechtsdimorphismus: Nein
Ernährungstyp: Blutfresser (hämatophag)
Nahrung: Blut
Verbreitung: weltweit
ursprüngliche Herkunft: unbekannt
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: Wälder und Wiesen
natürliche Feinde: Fadenwürmer, Vögel
Geschlechtsreife: artspezifisch
Paarungszeit: ganzjährig
Sozialverhalten: Einzelgänger
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über die Zecke

  • Bei einem Zeckenbiss sollte die Zecke nur mit einer Zeckenzange entfernt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zecke ihren Mageninhalt (mit eventuellen Borrelienbakterien) in die Wunde entleert.
  • Zecken fallen nicht von Bäumen, sondern lauern im hohen Gras. Das Risiko, nicht auf dem Wirt zu landen, wäre für die Zecke viel zu groß.
  • Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke mehrere Jahre überleben.
  • Damit das Wirtstier den Zeckenbiss nicht bemerkt, betäubt die Zecke vor dem Biss die Haut mit einem schmerzunterdrückenden Anästhetikum.
  • Zecken können FSME-Viren (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen. Besonders der Gemeiner Holzbock weist eine verhältnismäßig hohe Infektionsrate auf.
  • Zecken gehören zur Klasse der Spinnentieren. Im Verlauf der Evolution haben sie sich auf das Blutsaugen spezialisiert.
  • Aus zwei Gründen saugen Zecken Blut: Nahrung und Fortpflanzung. Für die Bildung von Eiern benötigen Weibchen gewisse Inhaltsstoffe aus dem Blut der Wirte. Männliche Zecken saugen entsprechend weniger Blut, weil die Eierbildung bei ihnen wegfällt.
  • Nach vollendeter Mahlzeit kann eine Zecke das 200fache ihres vorherigen Eigengewichts wiegen.
  • Damit das Blut nicht gerinnt, verfügt die Zecke über einen Gerinnungshemmer im Speichel.
  • Zecken können ihre Wirte mithilfe des Hallerschen Organs orten. An beiden Vorderbeinen befinden sich diese empfindliche Rezeptoren, die Körpertemperatur, Schweiß und ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid wahrnehmen.
  • Zecken sind sehr temperaturempfindlich. Weder in extrem kalten, noch in extrem warmen Regionen haben sie eine Überlebenschance.